Wie viele Bodys und Strampler braucht ein Neugeborenes?
Wie viele Bodys braucht ein Baby? Eine flexible Startmenge für Bodys und Strampler, angepasst an Waschtempo, Jahreszeit und Größe.

Für die meisten Familien sind sechs bis acht Bodys und vier bis sechs Strampler oder Schlafoveralls eine gute Startmenge. Wer selten wäscht, keinen Trockner hat oder häufig wechseln muss, plant jeweils zwei zusätzliche Teile ein. Kaufe nicht alles in nur einer Größe, sondern starte klein und ergänze nach der Geburt.
Startliste für Bodys und Strampler
| Kleidungsstück | Sinnvolle Startmenge | Wovon die Menge abhängt |
|---|---|---|
| Bodys insgesamt | 6–8 | Waschtempo, Spucken, Jahreszeit |
| Strampler oder Schlafoveralls | 4–6 | Nutzung tagsüber und nachts |
| Jäckchen oder Pullover | 2 | Raumtemperatur und Saison |
| Socken | 3–5 Paar | Strampler mit oder ohne Füße |
| Schlafsäcke | 2 | Einer in Gebrauch, einer in der Wäsche |
Kurz- und Langarm-Bodys teilst du nach Jahreszeit und Raumtemperatur auf. Die Tabelle ist kein Mindestbestand: Wenn ihr täglich wascht, reichen eventuell weniger; bei längeren Trocknungszeiten sind Reserven hilfreich.
Die vollständige Übersicht über weitere Anschaffungen findest du in der Baby-Erstausstattungs-Checkliste.
Welche Größen vor der Geburt kaufen?
Die Zahl auf dem Etikett orientiert sich an der Körperhöhe. Größe 56 ist grob bis 56 cm, Größe 62 bis ungefähr 62 cm gedacht. Wie die Größen ausfallen, unterscheidet sich aber je nach Hersteller.
Eine praktische Verteilung für den Anfang:
- Größe 50: Nur wenige Teile bereithalten, sofern sie voraussichtlich gebraucht werden.
- Größe 56: Den größten Teil der Startausstattung hier planen.
- Größe 62: Ein kleines Anschluss-Set bereitlegen, nicht schon den ganzen Schrank füllen.
Ob 50, 56 oder 62 zuerst passt, lässt sich vor der Geburt nicht zuverlässig vorhersagen. Die Kindergrößen-Tabelle erklärt das System und zeigt, wie du die Körperhöhe richtig misst.
Woran erkenne ich, dass ein Body zu klein ist?
- Die Druckknöpfe im Schritt stehen unter Zug oder öffnen sich.
- Der Ausschnitt zieht nach unten oder schneidet ein.
- Arm- oder Beinausschnitte hinterlassen deutliche Druckstellen.
- Beim Strampler drücken die Zehen gegen das Fußteil.
- Das Baby kann Beine und Hüfte nicht frei bewegen.
Nur weil ein Teil locker sitzt, ist es nicht automatisch zu groß. Entscheidend sind freie Bewegung, ein gut sitzender Halsausschnitt und Bündchen, die weder rutschen noch einschnüren.
Body, Strampler oder Schlafoverall?
Ein Body ist die körpernahe Basisschicht mit Verschluss im Schritt. Ein Strampler verbindet Oberteil und Hose, häufig mit Füßen. Ein Schlafoverall ist ein Einteiler für die Nacht und ersetzt keinen passenden Schlafsack.
Du brauchst nicht von jeder Bezeichnung eine eigene große Menge. Plane nach Funktionen: ausreichend Basisschichten zum Wechseln, einige bequeme Einteiler und zur Schlafumgebung passende Nachtkleidung.
So passt du die Menge an euren Alltag an
- Zähle drei Tage lang, wie viele Teile tatsächlich in der Wäsche landen.
- Multipliziere den Tagesbedarf mit den Tagen bis zur nächsten Wäsche.
- Addiere zwei Reserveteile für nasse oder stark verschmutzte Kleidung.
- Kaufe erst dann nach, statt vorsorglich zwölf Teile derselben Größe anzuschaffen.
Das verhindert zwei typische Probleme: zu wenig Reserve an einem anstrengenden Tag und ungetragene Kleidung nach dem nächsten Wachstumsschub.
Material und Verarbeitung prüfen
Achte auf weichen, waschbaren Stoff, gut schließende Druckknöpfe und einen Halsausschnitt, der sich ohne Ziehen anziehen lässt. Lose Knöpfe, lange Kordeln und scharfkantige Verzierungen gehören nicht an Babykleidung. Das Pflegeetikett verrät, ob die für euren Alltag nötige Waschtemperatur möglich ist.
Bei empfindlicher Haut oder bekannten Allergien hilft die individuelle Empfehlung von Hebamme oder Kinderarztpraxis mehr als ein pauschales Materialversprechen.
Bodys und Strampler gebraucht kaufen
Babykleidung wird oft nur kurz genutzt und eignet sich deshalb gut für Second Hand. Prüfe vor dem Kauf:
- Sind Stoff und Bündchen noch elastisch und ohne raue Stellen?
- Schließen alle Druckknöpfe sicher?
- Sind Flecken und kleine Löcher vollständig beschrieben?
- Ist die tatsächliche Länge angegeben, falls das Teil sichtbar eingelaufen ist?
Passende Stücke findest du direkt in Größe 56 oder Größe 62. Mehrere Teile derselben Größe lassen sich oft als Paket günstiger kaufen. Wenn dein Baby herausgewachsen ist, kannst du sie wiederum als Kinderkleidungspaket verkaufen.
Kurz gemerkt: Starte mit 6–8 Bodys und 4–6 Einteilern, verteile den Vorrat auf mindestens zwei Größen und passe die Menge nach eurem echten Wäscherhythmus an.